Wie DOSE Medizinphysik-Experten bei der Identifizierung und Analyse von bedeutsamen Vorkommnissen unterstützt

July 13, 2021

Von Dr. rer. nat. Hans Dieter Nagel

Wie DOSE Medizinphysik-Experten bei der Identifizierung und Analyse von bedeutsamen Vorkommnissen unterstützt
Teil 1: Identifizierung bedeutsamer Vorkommnisse gem. StrlSchV Anlage 14 I und II (1)
Teil 2: Identifizierung bedeutsamer Vorkommnisse gem. StrlSchV Anlage 14 I (2) a und 14 II (2+3) a
Teil 3: Wie DOSE Medizinphysik-Experten bei der Identifizierung und Analyse von bedeutsamen Vorkommnissen unterstützt 

Die Verfügbarkeit von großen Datenmengen und die Notwendigkeit einer strengeren Berichterstattung, wenn es um meldepflichtige bzw. bedeutsame Vorkommnisse geht, haben Dosismanagementsysteme (DMS) zu unschätzbaren Werkzeugen in der täglichen Arbeit einer medizinischen Bildgebungseinrichtung gemacht. Die Überwachung des Arbeitsablaufs und der Untersuchungsqualität in einer Abteilung war früher eine mühsame Arbeit, die ständige Anwesenheit in den Räumen oder stundenlanges Suchen im PACS erforderte. Speziell für die Definition und Einhaltung von Diagnostischen Referenzwerten (DRW) wurde eine Reihe von begrenzten Patientenuntersuchungen jedes Typs (inkl. demographischer Patientendaten, Untersuchungseinstellungen und Geräteausgabe) gesammelt und an die gesetzlichen Behörden geschickt. Dies war alles andere als optimal, da diese Arbeit sehr zeitaufwendig für Medizinphysik-Experten (MPE) und zudem auch anfällig für Fehler oder das Übersehen von Ausreißern war. Seitdem es DMS gibt, ist die Überprüfung der korrekten Einhaltung von DRW ein viel einfacheres und sichereres Verfahren geworden. DMS ermöglichen die Analyse aller durchgeführten Untersuchungen, anstatt nur einer begrenzten Anzahl von Studien, die Identifizierung von Ausreißern und erleichtern auch die Optimierung, bei identifizierten Problemen.

Die neuen Strahlenschutzgesetze erfordern jedoch viel mehr als nur den Vergleich von DRW. Sie verlangen von dem MPE, die tiefergehende Analyse von Werten und die Beurteilung, welche Ereignisse bedeutsam sind und welche nicht. Am Beispiel der neuesten deutschen Strahlungsgesetzgebung zeigt sich, dass die Einhaltung der Anforderungen ohne ein fortschrittliches DMS, das bei dieser Aufgabe hilft, kaum möglich ist.

Für das Dosismanagementsystem DOSE von Qaelum wurde viel Zeit und Mühe investiert, um ein ausgeklügeltes System zu implementieren, das alle Regeln und Ereignisse automatisch überwacht und Überschreitungen meldet, wie es in den einzelnen Paragraphen der deutschen Strahlungsgesetzgebung für alle Modalitäten gefordert wird.

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Der Benutzer kann das Ereignis mit allen notwendigen Informationen auswerten und die durchgeführten Aktionen registrieren.

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Mit einer intuitiven Benutzeroberfläche und Hilfe-Schaltflächen, die den Ablauf und die Methodik anzeigen, stellt DOSE die wichtigen Ereignisse auf Knopfdruck zur Verfügung. Ein hohes Maß an Flexibilität ermöglicht die Anpassung der Benachrichtigungsregeln an die Bedürfnisse der einzelnen medizinischen Bildgebungseinrichtungen.

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Um dieses wichtige Thema detailliert zu behandeln, wird Qaelum in den kommenden Wochen eine Serie von lehrreichen Blogposts veröffentlichen.

In dieser Serie wird ein Anwender von DOSE, der bekannte Medizinphysik-Experte Dr. rer. nat. Hans Dieter Nagel, aufzeigen, wie er DOSE einsetzt, um die Anforderungen der deutschen Gesetzgebung für die Einrichtungen zu erfüllen, denen er seine Beratungsdienste anbietet.
Die ersten beiden Blogposts werden sich mit der StrlSchV Anlage 14 I und II (1) bzw. StrlSchV Anlage 14 I (2) a beschäftigen. Der dritte Blogpost wird beschreiben, wie Dr. Nagel die Ursachen für Dosisgrenzwert-Überschreitungen bei CT-Untersuchungen analysiert.

Bleiben Sie dran für einige lehrreiche Wochen!

Disclosure statement

Dr.Nagel  Dr. Nagel arbeitete viele Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei einem der führenden Medizintechnikhersteller. Im Jahr 2009 gründete er sein eigenes Unternehmen, das sich auf MPE-Dienstleistungen in den Anwendungsbereichen CT und XA fokussiert.